Dienstag, 12. Mai 2009

Der lange Weg nach Nihon

Am 10ten Mai war es endlich so weit. Mit großem Gepäck und viel Optimismus machte ich mich auf den Weg nach Frankfurt um in die weite Ferne zu reisen. Der erste Flug nach Peking war gleich ein Volltreffer, zwei Plätze neben mir saß eine Frau mit extrem starker Grippe, Schweißausbrüchen und Fieber (für die, die es nicht wissen, mein Praktikum wurde wegen der Schweinegrippe um 10 Tage verschoben und ich befinde mich im Moment in "Quarantäne"), was zu einem stets mulmigen Gefühl führte. Die anderen Passagieren waren auch überragend, nachdem sie am Anfang extrem steiff auf ihren Plätzen saßen, begannen sie sich sobald wir in der Luft waren kreuz und quer in die Maschine zu legen, so dass man nur durch überqueren mehrere Asiaten die Chance hatte, sich in der Maschine zu bewegen. Zum Glück gab es ein gutes Entertainment System und nach 4 Filmen war der Flug auch schon zu Ende. Mit mir flog auch noch ein anderer Deutscher, den ebenfalls nach Tokio flog und denn ich an der Temperatur Messstation im Pekinger Flughafen kennenlernte, sodass auch der Aufenthalt (3 Stunden) wie im Flug verging. Der zweite Flug (3 Stunden) war deutlich schlimmer, ich saß neben einem sehr merkwürdigen Japaner, der ständig in komischen Positionen einschlief. Am Flughafen in Tokio dann noch ein weiterer Schweinegrippe Check und schon saß ich am Bahnhof in Shinagawa, wo ich 2 Stunden auf einer Bank saß, den Kopf aus Entsetzen schüttelte und auf Christoph wartete. Besonders geil war ein kleines japanisches Kind, das mich wie einen Außerirdischen angaffte, mit dem Finger ausgestreckt auf mich zu lief und versuchte mich anzufassen. Kurz bevor er es schaffte, wurde er von seiner Schockierten Mutter weggezerrt. Nach 26 Stunden war ich dann endlich Müde, aber ohne Schweinegrippe, in meiner Übergangswohnung und gönnte mir die erste japanischen Strong Seven (7 % Alkohol) Bierchen. Danach ging es noch schnell nach Shibuya und dann ab ins Bett.

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