Donnerstag, 14. Mai 2009

Kaiserpalast und Ueno

Weiter mit der Tokiotour ging es ersteinmal zum riesigen Tokio-Eki (Bahnhof) und von dort zu Fuß in Richtung Kaiserpalast. Der Bereich um den Bahnhof, ja das ganze Viertel, besteht aus so großen Wolkenkratzern, das selbst ich mich nicht mehr wohl gefühlt habe, das war einfach eine Nummer zu viel, das ist so unfassbar und erdrückt einen regelrecht und dann geht man ein paar Kilometer weiter und landet erstmal in einem riesigen Park, an dem ich mir erstmal eine kleine Erholung gegönnt habe. Danach gings weiter in Richtung Kaiserpalast, eine weitere Kuriosität. Ganz Tokio wird immer stärker in die Höhe gebaut wird, weil es einen akuten Platzmangel gibt und dann kommt man an den Bereich um den Kaiserpalast, dem absoluten Zentralpunkt von Tokio und hier gibt es einfach mal riesige Freiflächen, Exerzierflächen und Parks, die aber leider nur beschränkt zugänglich sind. Dennoch war das alles beeindruckend. 

Am Abend ging es dann nach Roppongi, wir wollten gemütlich ein Bier trinken, bei den Preisen um die 900 Yen, also 7,50 Euro für eine Flasche Bier ist uns dann aber doch die Lust auf Bier vergangen. Wir haben uns dann zur Erholung vom japanischen Wahnsinn ins Hard Rock Cafe Tokio zurückgezogen, um dort für den gleichen Preis einen Cocktail zu trinken und bei gewohnter Atmosphär etwas zu entspannen. 

Am vierten Tag zog es mich nach Ueno, das vor allem für seine vielen Museen und Parks bekannt ist. Ein sehr schöner Fleck, allerdings wird das Bild etwas durch die tausenden japanischen Schüler auf Schulausflug getrübt, sodass ich mich schnell in das Museum for Nature and Science zurückgezogen habe, ein wirklich tolles Museum, vergleichbar mit dem deutschen Museum in München. Durch akute Schmerzen in den Beinen habe ich danach
 auf einen Besuch der dortigen Schreine verzichtet und gönne mir etwas Ruhe vom Lärm der Großstadt einem meninem schmucken 10 m² Apartment. Schlußpunkt der heutigen Tour war ein Elektronikmarkt, der unglaubliche 8 Stockwerke umfasst, wobei ein Stockwerk so groß ist wie ein deutscher Elektromarkt, unfassbar. Highlight war ein Bereich, an dem ich von 5 Verkäufern mit Megafonen!!! gleichzeitig angeschrien wurde, ich solle doch dies und das kaufen. Kopfschütteln hilft da nicht mehr, nur weglaufen!

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