Am Abend ging es dann nach Roppongi, wir wollten gemütlich ein Bier trinken, bei den Preisen um die 900 Yen, also 7,50 Euro für eine Flasche Bier ist uns dann aber doch die Lust auf Bier vergangen. Wir haben uns dann zur Erholung vom japanischen Wahnsinn ins Hard Rock Cafe Tokio zurückgezogen, um dort für den gleichen Preis einen Cocktail zu trinken und bei gewohnter Atmosphär etwas zu entspannen.
Am vierten Tag zog es mich nach Ueno, das vor allem für seine vielen Museen und Parks bekannt ist. Ein sehr schöner Fleck, allerdings wird das Bild etwas durch die tausenden japanischen Schüler auf Schulausflug getrübt, sodass ich mich schnell in das Museum for Nature and Science zurückgezogen habe, ein wirklich tolles Museum, vergleichbar mit dem deutschen Museum in München. Durch akute Schmerzen in den Beinen habe ich danach
auf einen Besuch der dortigen Schreine verzichtet und gönne mir etwas Ruhe vom Lärm der Großstadt einem meninem schmucken 10 m² Apartment. Schlußpunkt der heutigen Tour war ein Elektronikmarkt, der unglaubliche 8 Stockwerke umfasst, wobei ein Stockwerk so groß ist wie ein deutscher Elektromarkt, unfassbar. Highlight war ein Bereich, an dem ich von 5 Verkäufern mit Megafonen!!! gleichzeitig angeschrien wurde, ich solle doch dies und das kaufen. Kopfschütteln hilft da nicht mehr, nur weglaufen!
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