Mit schönem Kater gabs dann am nächsten Tag meine Abschluss-Präsentation, lief aber trotzdem gut. Sogar so gut, dass sie mir versprochen haben, der Fujfilm Europa-Zentrale in Düsseldorf zu schreiben, dass die mich gefälligst rekrutieren sollen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Da es mein letzter Tag in der Recording Media Division war, gabs eine Abschiedsparty, zu der ich in einen japanischen Pub eingeladen wurde. Erst war ich geschockt wie laut es dort war, aber nach 20 verschiedenen Essen, jeweils etwa 6 Bier und 30 warmen Sake-Shots, waren wir schließlich die lautesten im ganzen Laden und zur Krönung haben 2 meiner Kollegen auch noch gekotzt. Echt mal nen geiles Gefühl, wenn ich alle unter den Tisch trinken kann! Ich sollte mich nicht dran gewöhnen.

Samstag war dann erst mal schlafen angesagt und danach gings ein wenig shoppen, bzw. nichts kaufen, zu teuer, aber lustige japanische Klamotten anprobieren. In Japan laufen alle Männer rum als wären sie Frauen daher gibt es hier nur Klamotten, die selbst mir viel zu schwul sind. Aber mal so nen Halstuch in Verbindung mit schwulen Klamotten anzuziehen ist durchaus lustig, ich empfehle die Bilder von Christoph!


Am Abend ging es dann nach Roppongi, in einen der besten Clubs der Stadt. Leider muss ich mich hier sehr kurz fassen, da ich ehrlich gesagt bis auf ein paar Ausschnitte aus einem der 4 VIP Etagen mit ausschließlich Models und reichen Japanern, nicht mehr allzuviel weiß. Anscheinend habe ich einige Sachen gemacht, aber die Details erspar ich euch lieber.

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Am Abend ging es dann nach Roppongi, in einen der besten Clubs der Stadt. Leider muss ich mich hier sehr kurz fassen, da ich ehrlich gesagt bis auf ein paar Ausschnitte aus einem der 4 VIP Etagen mit ausschließlich Models und reichen Japanern, nicht mehr allzuviel weiß. Anscheinend habe ich einige Sachen gemacht, aber die Details erspar ich euch lieber.
Sonntag morgen um kurz nach 7 habe ich es dann zu Christoph in die Wohnung geschafft, mir gleich den Alkohol nochmal durch den Kopf gehen lassen und bin dann dort eingepennt. Nach knapp 2 Stunden Schlaf hat mich Christoph dann unter die Dusche geworfen und mich zum "an den Strand fahren" gezwungen. Ehrlich gesagt, der Strand war echt toll, aber der Tag war nur beschissen...naja selst Schuld!
Seit Montag arbeite ich nun in der etwas nerdigen Internet Division, die aber mit zwei der hübschesten Japanerinnen in der ganzen Firma aufweisen kann, sodass ich immerhin etwas geboten bekomme.
Mittwoch war ich mit meinem Betreuer im Advanced Research Institute unserer Firma, einem gar nicht so kleinen Hauptforschungssitz unserer Firma, echt ganz nett, wieviel Luxus den Forscher da für ein paar gute Entwicklungen geboten wird. Danach gings nach shin-Yokohoma, wo ich zum WM Qualifikationsspiel Japan gegen Katar eingeladen wurde. Das Nissan Stadion, neu erbaut für die WM 2002 ist einfach der Hammer. Da können die meisten Stadien in denen ich bisher war echt einpacken, kaum zu glauben, dass dieses 65000 Mann Stadion nicht benutzt wird. Da in Japan Fussball gerade dabei ist Baseball als Nummer 1 Sportart abzulösen, sind fast alle Japaner im Nationalmannschaftsfieber, die Japanische Fussball Liga kann nämlich leider nicht so viel. Die Stimmung war unglaublich, die haben trotz eines durchschnittlichen Spiels einfach mal 105 Minuten durchgesungen und Party gemacht und trotz eines mageren 1:1, muss ich sagen, wenn die Japaner noch ein bisschen professioneller werden, sind die echt was Wert.
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Zum Schluss hat sich heute doch tatsächlich auch noch ein Besucher angemeldet, Manu wird auf seiner Heimreise aus Australien 5 Tage vorbeischauen, sehr geile Sache!
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